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Zum Ende der Seite springen Spitzmaschine DAHLE 133
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nibby
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Spitzmaschine DAHLE 133 Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo,

ich habe gerade alle meine stumpfen Stifte angespitzt und bin von meiner neuen Spitzmaschine so begeistert, daß ich mir überlege, auch dem Rest die "optimale Feinspitzung" angedeihen zu lassen.

Bisher hatte ich immer die beiden Vorurteile, daß a) die Dinger teuer sind und b) es mit dem Handspitzer viel schonender geht. Zum Irrtum 1: Meine DAHLE 133 habe ich neu mit Garantie für weniger als einen Bogen Schölli 4G dick bekommen (gibts so z.B. in der Bucht und bei a-zon)! Zum Irrtum 2: Es brechen keine Stifte mehr durch das Spitzen ab, sie spitzt exakt soviel wie nötig, und der "Spitzheitsgrad" läßt sich genau voreinstellen (speziell das zweite habe ich mit dem Handspitzer nie hinbekommen).

Nun zur Maschine selbst, sie ist überwiegend aus Kunststoff, aber das wesentliche Fräswerk ist aus Metall. Um die Stifte zu schonen hat sie gummierte Greifer (etwas was erstaunlicherweise die teueren Maschinen von Dahle nicht haben). Es werden auch dicke Stifte bis 11,5mm Durchmesser gepackt. Die Maschine wird wie folgt bedient:
- Am Rädchen der Kurbel stellt man ein wie spitz der Stift werden soll
- Dann zieht man das Vorderteil heraus bis es einrastet (diese Einrastfunktion fehlt auch bei vielen teuren Maschinen)
- Die Klemmbacken werden geöffnet, der Stift bis zum Anschlag reingeschoben und die Klemmbacken wieder losgelassen.
- Danach dreht man die Kurbel solange, bis man keinen Widerstand mehr spürt (die Nachführung wird beim Kurbeln automatisch aktiviert)
- Die Klemmbacken können dann geöffnet und der gespitzte Stift entnommen werden.

Es ist eine Klemmhalterung zur Befestigung am Tisch beigelegt. Ich habe allerdings die Maschine immer mit einer Hand festgehalten und mit der anderen gekurbelt. Da sie kleine "Anti-Rutsch-Gummifüße" hat ging das gut.

Das Abfräsen erfolgt sehr schonend, ich habe jetzt bestimmt 50 Polychromos, Albrecht Dürer, Supracolor II und sogar die Pitt Kohle-Stifte angespitzt und mit ist keiner dabei abgebrochen!

Für meine "Stiftarbeit" im Bild brauche ich sehr spitze Stifte, bisher habe ich sie immer recht "rund" gemalt, weil ich nicht soviel vom Stift wegspitzen wollte, jetzt weiß ich, daß nur das Notwendige abgefräst wird. Auch ist der Spitzwinkel sehr steil, ich kann also den Stift länger nutzen bevor er zu "rund" wird.

Kurz zu den Bewertungen im Internetkaufhaus:
- Ja, der Auffangbehälter ist vielleicht klein im Vergleich zu den großen, doch für den Hobbybetrieb völlig ausreichend. Beim Nachspitzen muß ja nur ganz wenig Material abgetragen werden.
- Ja, die Maschine macht einen wackligen Eindruck, das hat zwei Ursachen: Die Nachführung des Stifthalters mit den Klemmbacken hat viel Spiel und die Kurbel ist recht dünn.

Irgendwo muß der günstige Preis ja herkommen, für die Vollmetall-Spitzmaschine von Caran d'Ache zahlt man auch das Zwanzigfache (allein der Ersatzfräser kostet viermal soviel wie eine Dahle 133). Aber aufgepaßt, das wichtigste Teil, die Fräseinheit ist vergleichsweise robust gebaut: Fräser und Führungsachse sind aus Vollmetall und die Zahnräder der Kurbel haben eine Metallverstärkung auf dem Kunststoff (fehlt z.B. bei der 155, deren Fräseinheit nur einen Metallfräser hat, der Rest ist aus Kunststoff).

Da der Stifthalter nur zum sanften Nachführen vorhanden sein muß, bleibt als einzig wirkliche Schwachstelle die dünne Kurbel. Da denke ich, reicht es beim Kurbeln aufzupassen, daß man nicht versehentlich gleichzeitig drückt. Wie gesagt, hatte ich bei den ersten 50 Stiften nicht das Gefühl, es wäre irgendwie kritisch.

Vorteile sehe ich darin, daß ich a) besser gespitzte Stifte nutzen kann und b) Geld spare, da die Stifte sparsamer verbraucht werden (kein Abbrechen, kein Überspitzen).

Da Fotos mehr sagen als tausend Worte, im Bildanhang nochmal ein paar optische Eindrücke.

LG

nibby

nibby hat dieses Bild (verkleinerte Version) angehängt:
Dahle.jpg

Dieser Beitrag wurde 5 mal editiert, zum letzten Mal von nibby: 09.11.2010 23:38.

09.11.2010 23:26
PacodelMar PacodelMar ist männlich
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Wie viele Worte für eine so einfache Erkenntnis.

Ich besitze einen Dahle 77 Vollmetall mit großem Behältniss (für kleines Geld aus dem Flohmarkt) und einen Caran d'Ache Vollmetall.

Die Berechtigung für den höheren Preis ist vorhanden.
Sind die großen Geräte weniger für den Gelegenheitsspitzer gedacht als mehr
für den Dauereinsatz in Büros (früher) und Designstudios.
Diese Geräte bekommt man gelegentlich auf Flohmärkte.
Ersatz Fräßwalzen gibt es bei diesen Geräten nach wie vor.
Wie es bei den günstigeren Modellen mit Ersatzteilen aussieht ist nicht klar.

Jedenfalls dürfte sich das Ganze ähnlich wie bei den Airbrushpistolen verhalten.

__________________
Saludos ...
Paco


Airbrush-Design AKADEMIE

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von PacodelMar: 10.11.2010 08:07.

10.11.2010 08:07 PacodelMar ist offline E-Mail an PacodelMar senden Homepage von PacodelMar Beiträge von PacodelMar suchen Nehmen Sie PacodelMar in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie PacodelMar in Ihre Kontaktliste ein AIM-Name von PacodelMar: PacodelMar YIM-Name von PacodelMar: PacodelMar MSN Passport-Profil von PacodelMar anzeigen
nibby
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Hi Paco,

super, daß Du auch so Teile hast, dann kannst Du vielleicht mit ein paar Erfahrungen beitragen!!! Zunge raus

Im einzigen Thread, den die SuFu ausgibt, herrscht Unkenntnis über diese Geräte, daher ist mein Erfahrungsbericht etwas länger geschockt aber hoffentlich informativ großes Grinsen . (Zum Thread der SuFu: extrem klein zeichnen).

Da Du zwei dieser Maschinen hast, teilst Du wahrscheinlich nicht die Meinung von Frank Stahlberg, daß sie unnötig sind. Was findest Du an Spitzmaschinen gut und was schlecht? (Daß die Caran d'Ache solider ist, habe ich geschrieben. Das macht die 133 aber nicht unbrauchbar, es geht zunächst darum ob eine Spitzmaschine überhaupt sinnvoll ist! Dann natürlich ob auch so ein Billigteil wie die 133 gut genug funktioniert, um einen Handspitzer ähnlicher Preiskategorie zu ersetzen. Denk )

So, jetzt die konkreten Fragen an Dich verwirrt :
- Stimmt es, daß die Stifte schonender angespitzt werden?
- Findest Du auch, daß man sie länger nutzen kann, bevor sie stumpf werden?
- Die Dahle 77 ist neu 8x teurer als die 133, hat aber eine reine Plastikmechanik. Der Ersatzfräser für die alte 77 ist auch noch 2x teuerer als eine neue 133, zudem habe ich ihn nur als Komplett-Plastikeinheit incl. Plastikkurbel gefunden. Läßt sich das neue Schneidemesser daraus aus- und in die alte Dahle 77 einbauen?
- Der Auffangbehälter der alten Dahle 77 ist meist kaputt, kann man den der neuen verwenden (das neue Model hat einen wesentlich kürzeren Fräser was auf eine Änderung im Gehäuse schließen läßt) und gibt es ihn einzeln?
- Die Haltekrallen sind bei der 77 und der Caran d'Ache nicht gepolstert, das soll die Stifte beschädigen, stimmt das?

Danke Es wäre nett, wenn Du die Fragen beantworten könntest, um uns "Frischlingen" zu helfen das richtige Produkt zu finden Danke .

Leider findet man so wenig im Netz. Der beste Link ist noch: http://www.spitzmaschine.de/maschinen/dahle/dahle.html

LG

nibby

Dieser Beitrag wurde 7 mal editiert, zum letzten Mal von nibby: 10.11.2010 19:52.

10.11.2010 17:09
PacodelMar PacodelMar ist männlich
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Uiiii.....

Das sind aber viele Fragen die ich aber nur zum Teil beantworten kann.
Bin ja schließlich nicht beim Technischen Service von Dahle oder Caran d'Ache Augenzwinkern


aaaaloooooo
- Stimmt es, daß die Stifte schonender angespitzt werden?
Ja, Die Minen werden glatter und brechen beim spitzen nicht ab wie bei den Handdingern.

- Findest Du auch, daß man sie länger nutzen kann, bevor sie stumpf werden?
Den Spitzer oder die Stifte? Da der Winkel etwas kleiner ist, kann man tatsächlich etwas länger arbeiten ohne erneut zu spitzen.

- Die Dahle 77 ist neu 8x teurer als die 133, hat aber eine reine Plastikmechanik....
Das ist mal wieder so eine Frage. Bei meinem Dahle 77 ist außer dem Behälter alles aus Metall. Habe bisher noch keinen Ersatz gebraucht
und wird wohl noch eine ganze Weile so bleiben. Ob es Passt kann ich nicht sagen... Keine Erfahrung damit.

- Der Auffangbehälter der alten Dahle 77 ist meist kaputt, kann man
Bei meinem ist alles intakt so das sich für mich diese Frage nie gestellt hat.

Die Haltekrallen sind bei der 77 und der Caran d'Ache nicht gepolstert, das soll die Stifte beschädigen, stimmt das?
Leider Ja.... Besonders die Dahle ist da etwas grob.
Habe daran gedacht selber "Polster" dran zu machen

Jedenfalls möchte ich auf meine Spitzer nicht mehr verzichten müssen.
Zeitersparnis und eine saubere Sache.

__________________
Saludos ...
Paco


Airbrush-Design AKADEMIE

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von PacodelMar: 10.11.2010 20:23.

10.11.2010 20:23 PacodelMar ist offline E-Mail an PacodelMar senden Homepage von PacodelMar Beiträge von PacodelMar suchen Nehmen Sie PacodelMar in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie PacodelMar in Ihre Kontaktliste ein AIM-Name von PacodelMar: PacodelMar YIM-Name von PacodelMar: PacodelMar MSN Passport-Profil von PacodelMar anzeigen
nibby
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Hallo Paco!

besten Dank für die Antworten Danke

Deine Idee die Spitzer mit Airbrushs zu vergleichen finde ich prima, hier mein Versuch:

El Casco - Paasche Turbo: Eine Diva, die gut behandelt werden will
Caran d'Ache - Olympos Micron: sehr gut bis hervorragend, aber länger nicht weiterentwickelt
Dahle 77 (alt Vollmetall) - DeVilbiss Super 63: sehr gut, wenn man ein funktionierendes Exemplar bekommt
Dahle 133 - H&S Ultra: Basis-Funktionselemente gut, aber insgesamt "klapprig"
Dahle 155 - Fengda xxx: funktioniert, aber wie lange?

LG

nibby
10.11.2010 21:28
calendula
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Hallo nibby,

nachdem Du vor einigen Wochen so begeistert über die Spitzmaschine geschrieben hast, habe ich noch einen Verwendungstip für diese Geräte:
Man bekommt damit Radierstifte spitzer als mit jedem Anspitzer/Cutter. Zumindest die harten. Man muß nur ein wenig aufpassen und rechtzeitig aufhören zu kurbeln. Im Gegensatz zum Bleistift kann man einen Radierstift ansonsten bis zum Ende durchspitzen... ;-)

Viele Grüße,
Ute
09.03.2011 14:07
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Hi

Kann man denn auch Radierstifte damit schön Spitz spitzen? großes Grinsen

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09.03.2011 19:14 Lehrling ist offline E-Mail an Lehrling senden Beiträge von Lehrling suchen Nehmen Sie Lehrling in Ihre Freundesliste auf
calendula
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Kommt drauf an, _wie_ Spitz Du es denn brauchst. Zunge raus
Also für meine Zwecke reicht es. großes Grinsen

Ute
12.03.2011 15:09
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Hi

Könntest du ein Bild machen wie Spitz er so eine Radier mine spitzt?

Sonst würde ich mir auch einen holen.

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13.03.2011 00:02 Lehrling ist offline E-Mail an Lehrling senden Beiträge von Lehrling suchen Nehmen Sie Lehrling in Ihre Freundesliste auf
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ich hab ne faber castell spitzmaschine und nen elektrischen spitzer. beide finde ich super und sie spitzen alles ohne die minen zu brechen

der obere stift ist mit der elektrischen spitzmaschine und der untere mit der handkurbel gespitzt

__________________
Sonnige Grüße Simone
13.03.2011 11:55 slashy77 ist offline E-Mail an slashy77 senden Beiträge von slashy77 suchen Nehmen Sie slashy77 in Ihre Freundesliste auf
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Hy slashy77

Super denn lege ich mir auch mal eine zu Top

Danke fürs Bildchen machen.....

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13.03.2011 13:41 Lehrling ist offline E-Mail an Lehrling senden Beiträge von Lehrling suchen Nehmen Sie Lehrling in Ihre Freundesliste auf
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