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Zum Ende der Seite springen FineTune Excalibur II 0,35mm
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Hellhamster Hellhamster ist männlich
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FineTune Excalibur II 0,35mm Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

So, ich hatte jetzt endlich Zeit meine neue Errungenschaft komplett zu testen.
Die Excalibur kommt in einer kleinen aber feinen Schachtel mit Schaumstoffinlay daher. Ebenfalls dabei ist ein kleiner Schlauchnippelaufsatz den man an die Pistole anschrauben könnte. Meine Schläuche haben 1/8" Innengewinde, die könnte ich also ohne diesen Nippel aufschrauben oder sie wie bei mir mit einer Schnellkupplung verbinden. Die Anleitung, die zwar kurz aber informativ gehalten ist befindet sich geklemmt im Oberen Teil der Verpackung.
Die Excalibur ist schwer, da sie massiv verarbeitet worden ist. Die Excalibur III mit dem großen Farbbecher soll leicht kopflastig sein, meine II mit dem kleinen Becher ist es nicht, sie ist sehr gut ausbalanciert, daher merkt man das leicht höhere Gewicht nach wenigen Minuten nicht mehr.

Ich denke wer mit dem Gedanken eine Excalibur zu kaufen spielt, hat etwas weniger Geld zur Verfügung und spielt mit dem Gedanken sich eine Billig-Pistole aus China zu besorgen, vielleicht ist sogar schon eine daheim. Ich habe ebenfalls vorher mit einer Pistole aus China gearbeitet die ich zuerst gar nicht so schlecht hielt. Für den Preis von ca. 20,- Euro ist sie es auch tatsächlich nicht. Aber nachdem man wirklich mehrere Stunden mit einer besseren Pistole gearbeitet hat, merkt man erst wie limitiert man mit den Billigdingern ist. Ich habe das nicht am Spritzbild gemerkt, das war bei meiner Chinagun auch recht gut. Das erste "AHA"-Erlebnis hatte ich beim Ziehen von feinen Linien. Trotz der 0,35mm Düse schafft die Excalibur es gleichfeine Linien wie die 0,2mm Düse der Pistole aus Asien zu ziehen. Ich brauchte dafür nur etwa 15 Minuten Übung. Damals (Gerade mal ca 30 Stunden her) habe ich noch den Farbmengenbegrenzer genutzt um automatisch dünne 1,0mm Linien zu ziehen, jetzt mache ich das locker rein mit Fingerspitzengefühl. Und HIER ist der wirkliche Mehrwert der Pistole zu finden: Die Dosierung der Farbmenge ist um so vieles feiner und genauer, das hätte ich niemals gedacht. Mit der Chinapistole hatte ich immer Schwierigkeiten einen hauchfeinen Farbstrahl zu erzeugen um z.B. eine dunkle Fläche minimals nachzudunkeln oder einen GANZ leichten Schatten zu ziehen. Zu wenig kam nie, zu viel fast immer. Als ich das ertse mal mit der Excalibur gearbeitet habe, habe ich den Farbhebel gar nicht fein genug bedient als das ich die ganze leistung der Pistole hätte ausnutzen können, die Chinesenlady hat mich regelrecht zum Grobmotoriker erzogen. Es ist mit der Farbspritze aus dem Hause FineTune möglich so dermaßen hauchzarte Farbmengen zu sprühen das man 10 Sekunden für 10 cm² sprühen muss um überhaupt etwas erkennen zu können. Mehr ist auch ohne Probleme möglich. Nur wenige Stunden Übung haben genügt das ich auf Anhieb immer und immer wieder an der exakt richtigen Stellen die richtige Menge Farbe sprühen konnte.

Ich habe immer noch das Gefühl das Potentiel der Pistole noch nicht ausgereizt zu haben, aber es macht einfach Spass mit ihr zu arbeiten. Ich kann mich einfach nur auf das Bild konzentrieren und muss mich nicht mehr um die Technik kümmern. Den Druck lass ich immer auf 2 Bar, und egal was ich mache, Fläche, feine Linien oder Schattierungen, der Druck passt immer. Ich muss den integrierten Luftmengenbegrenzer niemals nutzen, auch meinen Druckminderer am Kompressor habe ich seit 24 Stunden nicht mehr angerührt.

Fazit: es gibt bestimmt bessere Airbrush-Pistolen als die Excalibur die sind aber allesamt DEUTLICH teurer, das Preis/Leistungsverhältnis ist fantastisch, ich freue mich jeden Tag noch mehr aus der Gun rauszukitzeln als beim Projekt davor.
09.06.2013 21:25 Hellhamster ist offline E-Mail an Hellhamster senden Beiträge von Hellhamster suchen Nehmen Sie Hellhamster in Ihre Freundesliste auf
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